Freitag, 23. März 2018

Der WTT begleitet Teams von Hochschule und Universität sowie das Startup Bitnamic auf die Hannover-Messe 2018

Von der Mensch-Roboter-Kollaboration über konstruktionsflexible optomechanische und photometrische Komponenten bis hin zu Smart-Service-Lösungen durch Augmented Reality (AR) die Teams aus Wissenschaftlern der Universität und der Hochschule Osnabrück sowie das Startup Bitnamic halten für Messebesucher der Hannover-Messe spannende Konzepte, Problemlösungen und Forschungserkenntnisse bereit: Hannover-Messe 23.-27.04.2018, Halle 2, Stand A08.

Hannover-Messe 23.-27.04.2018, Halle 2, Stand A08

  • Das Team um Prof. Dr. Imlau vom Fachbereich Physik der Universität Osnabrück stellt sein Projekt "myphtonics: Open Source Komponenten für die Photonik" vor. Gezeigt werden optomechanische und photometrische Komponenten, die auf Basis einer hohen Flexibilität für das Rapid Prototyping in der Photonik ausgezeichnet sind, sich für Lehr- und Lernzwecke eignen und als Open Source Hardware zur Verfügung gestellt werden. Das Team von Wissenschaftlern der Universität Osnabrück strebt hierdurch eine deutlich höhere Konstruktions-Flexibilität von optomechanischen und photometrischen Komponenten an, die kommerzielle Systemlösungen nicht bieten können.

 

  • Prof. Dr. Westerkamp stellt auf der Hannover Messe zusammen mit seinem Team (Prof. Dr. Lampe, Prof. Dr. Rokossa) das Exponat "Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in Smart Factory" vor. Die drei Wissenschaftler vom Kompetenzzentrum 4.0 der Hochschule Osnabrück demonstrieren im Simulator und anhand einer Mercedes E-Klasse, wie die Montage eines Fahrzeugscheinwerfers durch das Zusammenwirken von Mensch und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitsraum umgesetzt werden kann. Insbesondere die zeitgleiche Interaktion beider "Akteure" verlangt detailliert aufeinander abgestimmte Planungsschritte, damit die sicherheitsorientierte Montage erfolgreich und effizient umgesetzt werden kann.

 

  • Das Unternehmen Bitnamic zeigt Augmented Reality (AR) und Remote- Service durch das System "Remote Maintenance Assistance" (RMA). Auf Grund der steigenden Komplexität von Maschinen und Produktionsanlagen wächst weltweit der Bedarf an Spezialkenntnissen und Expertenwissen. Im Inspektionsfall ist es deshalb oft unmöglich, einen Techniker mit dem benötigten Wissen ohne Stillstandszeiten und Reisekosten zu bekommen. Das Startup Bitnamic, springt genau in dieses Defizit und schließt die Lücke durch passgenaue Smart-Service-Lösungen für die Industrie. Auf der Hannover Messe demonstriert das Startup ein entsprechendes Automatisierungsmodell: Messebesucher versetzen sich hierbei in die Lage eines Servicemitarbeiters und steuern die technischen Prozesse unter Hinzuschaltung eines sich in der Ferne befindenden Expertens.

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