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Wissens- und Technologie-Transfer der Osnabrücker Hochsschulen

 

- Gründungsservice -

Tel. 0541 / 969-3152

Reinhard Hoffmann

Innovativ und kreativ: das Gründungspotenzial der Osnabrücker Studierenden

Prämierung des 7. Ideenwettbewerbs der beiden Osnabrücker Hochschulen

 

 

(9. Januar 2017) Mit dem Ziel, den Gründergeist bei den Studierenden zu wecken und unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern, findet in jedem Herbst-/Wintersemester der Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen statt. Diesmal waren Kreativität, Innovation und Realisierbarkeit die Herausforderungen, denen sich 24 Studierende und Mitarbeiter der Hochschuleinrichtungen stellten und ihre Ideen Ende November beim Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen einreichten.

 

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Existenzgründung“ im InnovationsCentrum Osnabrück ICO hat ebenfalls die Prämierung des Ideenwettbewerbs stattgefunden. Die Entwicklung außergewöhnlicher und innovativer Ideen zeigt das Potenzial der gründerfreundlichen Generation Y, wie die jetzigen Studierenden auch genannt werden. Sie beschäftigen sich mit Gründungsideen, um Neues zu schaffen. Sie verfügen über einen souveränen Umgang mit digitalen Technologien und Medien. Diese Generation ist interkulturell aufgeschlossen, besitzt umfassende Fremdsprachenkenntnisse und mag internationale Mobilität. Darüber hinaus zeigen Studien, dass ca. 60% sich als Freelancer eine Zukunft vorstellen können.

 

„Dass von den vielen eingereichten Ideen nur drei Teams am Ende mit einem Preisgeld bedacht wurden, ist nicht schlimm. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Seminare und des Ideenwettbewerbs haben sich intensiv mit Unternehmertum und/oder ihrer Idee beschäftigt und sind somit Gewinner.  Das Denken in Geschäftsmodellen ist für alle Beteiligte nur von Vorteil“, meint Reinhard Hoffmann, Gründungsberater und Coach der Osnabrücker Hochschulen, und ergänzt: „egal, ob sie in Zukunft als Entrapreneure oder Intrapreneure innovativ sind, die Teilnahme an den Workshops des Gründungsservice und des Wettbewerbs erweitert ihre Handlungskompetenz“.

 

13 Teilnehmende, die an der Workshopreihe komplett teilgenommen haben, erhielten aus der Hand von Herrn Dr. Holtkamp, Leiter des Wissen- und Technologie-Transfer der Universität und Hochschule, ein Teilnehmer-Zertifikat. Anschließend überreichte Herr Professor Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, den Gewinnern des Ideenwettbewerbs Ihre Geldprämien. Eine fachkundige Jury aus der Wissenschaft und Führungskräften der Gründungsorganisationen der Region Osnabrück hatten zuvor die Ideen bewertet und die Gewinner ermittelt.

 

Als Sieger, dotiert mit 1.000 Euro, wurde die Idee waVeo (spectral waVes for Earth Observation) von Florian Beyer und Martin Kanning ausgezeichnet. Die beiden Promovenden im Institut für Informatik des Fachbereiches Mathematik & Informatik der Universität Osnabrück beschäftigen sich mit der Erfassung und Analyse von Luft- und Satellitenbildern (auch Fernerkundung genannt). Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer noch jungen Wissenschaftsdisziplin, der "hyperspektralen Fernerkundung". Hier kommen Sensoren auf Drohnen, Flugzeugen und zukünftig auch Satelliten zur Anwendung, deren Daten hinsichtlich des Informationsgehaltes gegenüber heute üblichen Luftbildern weit überlegen sind. Eine allgemeine Verfügbarkeit von hyperspektralen Daten würde einen enormen Informationsgewinn zum Beispiel in der Landwirtschaft, im Umweltmonitoring oder bei Planungsprozessen bedeuten. Bisher werden solche Daten nur vereinzelt und in begrenztem Rahmen in Großforschungseinrichtungen aufgenommen. Die Gründungsidee und Hauptgeschäftsgrundlage von waVeo ist es, die Aufnahme dieser hyperspektralen Daten zu operationalisieren und öffentlichen Trägern sowie privaten Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

 

Die Siegerprämie von 500 € für den 2. Platz erhielt ein Team der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Die vier Studierenden Karen-Marleen Flachmann, Moritz Bauer, Daniel Hennig und Benjamin Müller der Hochschule Osnabrück vereinen die Themen Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement.

Sie planen die Gründung eines Beratungsunternehmens für die klein- und mittelständisch geprägte Garten- und Landschaftsbaubranche. Mit ihrem Know-how bieten sie den Unternehmen messbare Kundenvorteile, indem die Unfallzahlen reduziert und darüber hinaus der Krankenstand optimiert werden kann.  

 

Die dritte Sieger-Idee, mit einem Preisgeld von 250 € ausgestattet, stammt ebenfalls von einem Team der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Die Idee, Insektenlarven als alternative Proteinquelle zu nutzen, stammt von den beiden Studierenden Julius Meine und Hermann Reinecke der Hochschule. Diese Ideenskizze verdient ihre Wertschätzung durch ihre Nachhaltigkeit und ihrem enormen Beitrag zum Umweltschutz. Sie reagiert auf die Megatrends wie Klimawandel und Ökologisierung sowie auf die zunehmende Energie- und Ressourcenverknappung.

 

Sechster Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen weckt Unternehmergeist

Gründungsservice prämiert kreative Geschäftsideen von Studierenden und Promovierenden

(Osnabrück, 14. Dezember 2015) Eine Schlafbrille, die den Lernprozess fördert, ein Franchise-System im Garten- und Landschaftsbau und eine Auktions-App – beim sechsten Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen wurden die drei kreativsten Gründungsideen prämiert. Insgesamt haben über 30 Studierende, Promovierende und Mitarbeitende in diesem Jahr an dem Wettbewerb des Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen teilgenommen. Die Prämierung der drei überzeugendsten Ideen fand bei der Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Existenzgründung“ im InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) statt.

Der erste Platz ging an Kristoffer Appel, Johannes Leugering und Betreuer Prof. Dr. Gordon Pipa. Alle drei sind am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück beschäftigt und haben eine Schlafmaske entwickelt, die die Hirnaktivitäten im Schlaf misst. Durch Lichter und Geräusche soll dabei der Lernprozess über Nacht stimuliert und gefördert werden. „Momentan gibt es diese Brille nur im Bereich der Forschung, aber unsere Idee ist, sie auch irgendwann für Privatleute anzubieten“, erläuterten die Sieger. Dabei wollen die Drei nicht gewinnorientiert arbeiten, sondern sich als eine Nonprofit-Organisation aufstellen. Dafür haben die Doktoranden nun ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro überreicht bekommen.


Der zweite Preis und damit 500 Euro ging an die Hochschule Osnabrück. Jan Philipp Eckhardt, Maike Frings, Sabrina Haase und Niklas Rademaker studieren den Master „Management im Landschaftsbau“. Als Dienstleister bieten sie ihren Abnehmern einen Katalog an Landschaftsbau-Leistungen. „Außerdem stehen wir den Kunden als Berater vor Ort zur Seite. Besonders durch unseren Modulbausatz können wir professionelle Gartengestaltung für fast jeden Geldbeutel  anbieten. Hier wollen wir Ansprechpartner sein“, so die Studierenden.


Der dritte Preis, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 250 Euro, wurde an ein interdisziplinäres Team aus der Hochschule überreicht. Sebastian Bodmer aus dem Studiengang „International Business und Management“ und Carsten Greif aus dem Studiengang „Media & Interaction Design“ setzen mit einer App auf eine neue Art des mobilen Auktionshandels.

Das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO), in dem die Preisverleihung stattfand, beheimatet inzwischen einige Start-ups, die in der Vergangenheit erfolgreich am Ideenwettbewerb teilgenommen haben. „Dies zeigt, dass neben dem Studium und der Lehre aus den Osnabrücker Hochschulen ein erfolgreicher Transfer in die Wirtschaft gelingt. Allein diese Start-ups aus dem Hochschulbereich beschäftigen inzwischen über 20 Personen“, so der Organisator des Wettbewerbs und Gründungsberater Reinhard Hoffmann.

Um die Hürde für Studierende, sich mit dem Thema Selbständigkeit auseinanderzusetzen, zu senken und die Kreativität anzuregen, hat der Gründungsservice 2010 den Ideenwettbewerb ins Leben gerufen. Die Preise werden vom Gründerfonds Osnabrück/Osnabrücker Land e.V. gestiftet. Eine fachkundige Jury, besetzt aus den Präsidien der Hochschulen, Mitgliedern aus dem Gründungsnetzwerk, Persönlichkeiten aus Wirtschaftsorganisationen, dem Gründerhaus, dem Wissens- und Technologie-Transfer sowie dem Gründungsservice, beurteilen die eingereichten Ideenskizzen und wählen so die Gewinner.  

Bildunterschrift: Die Siegerinnen und Sieger des Ideenwettbewerbs können sich über eine finanzielle Förderung für Ihre Geschäftsideen freuen.

 

Ideenwettbewerb der Osnabrücker Hochschulen

Ausgezeichnet: Gewinner des fünften Ideenwettbewerbs der Osnabrücker Hochschulen 


(Osnabrück, im Dezember 2014) Nach dem Motto „Gewöhnlich ist gewöhnlich – wir suchen einzigARTige und andersARTige Ideen für Geschäftsgründungen“ zeichnete der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen drei außergewöhnliche und anspruchsvolle Ideen aus. Ziel des Geschäftsideen-Wettbewerbs ist es, Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehemalige der Universität und Hochschule zu motivieren, sich mit dem Thema Gründung und Unternehmertum zu beschäftigen und damit Chancen zu erarbeiten, den Wirtschaftsstandort durch innovative Unternehmensgründungen zu beleben.

 

Neue, innovative Impulse und außergewöhnliche Geschäftsideen muss man fördern. Der diesjährige Wettbewerb brachte eine Vielzahl von Geschäftsideen aus unterschiedlichsten Branchen wie Dienstleistung, Handel, Tourismus, Gastronomie und aus den Bereichen der Robotik, Informationstechnologie oder  Life-Style auf hohem Niveau hervor. Aus den eingereichten Businessplänen wählte die unabhängige Jury, besetzt mit Vertretern aus den Hochschulen,  Gründerorganisationen aus Osnabrück und der Wirtschaft, die drei Gewinner.


Folgende kreative Ansätze in Kombination mit Realisierbarkeit überzeugten die Experten-Jury:

1. Preis:  Fabian Schlarmann, Fakultät IuI, Fachbereich Mechatronik und sein Bruder Janik Schlarmann, Fakultät IuI, Fachbereich Media & Interaction Design. Thema: „real world virtual reality walkthrough“. Bei dieser komplexen Idee werden im ersten Schritt mit Hilfe von unbemannten Luftfahrzeugen Fotos von Gebäuden, Geländen und anderen größeren Außenanlagen erstellt. Im zweiten Prozesssschritt wird auf Basis der vorhandenen Bilder mittels neu zu entwickelnder Software ein hochauflösendes 3D-Modell generiert. Der abschließende Prozess ist das Einbinden dieses 3D-Modell in eine Spiele-Engine. Der Nutzen liegt in der Simulation von Gebäuden und Anlagen in realen Bildern, was bisher nur per Modell machbar ist. Der 1. Preis ist mit 1.000€ dotiert.

 

2.Preis:  Miriam Lockhorn, Fakultät AuL, Fachbereich Ökotrophologie;  Saskia Niemöller, Fakultät WiSo, Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen;  Luna Baumgarten, Masterstudium Führung in Dienstleistungsunternehmen.

Geschäftsidee: „Ein Standkorb für alle – egal ob mit oder ohne Handicap! Egal ob viel Gepäck oder einfach nur zum Genießen und Erholen in der Gruppe.“ Ein neues, modulares Standkorbkonzept für unterschiedliche Zielgruppen mit individuellen Anforderungen. Der 2. Preis ist mit 500€ dotiert.

 

3. Preis:  Martin Scharfe, Fakultät IuI, Masterstudierender Fahrzeugtechnik. Geschäftsidee: Das Produkt trägt den Projektnamen „Smartlounger“ und ist eine luxuriöse Sonnenliege, die via App an den gewünschten Zielort fahren kann und sich dort automatisch nach der Sonne ausrichtet. Dieser Preis ist mit 250€ ausgestattet.

 

Gastgeber war zum ersten Mal das InnovationsCentrum Osnabrück (ICO). Es ist das neue Technologie- und Gründerzentrum der Region Osnabrück. Das ICO befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Campus Westerberg der Hochschule und Universität Osnabrück und bietet Raum für innovative und technologieorientierte Unternehmen und Start-ups!

 

Seit 2010 wird diese Veranstaltung vom Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen organisiert. Neue, innovative Impulse und außergewöhnliche Geschäftsideen muss man auch honorieren - der GRÜND€RFONDS Osnabrück/Osnabrücker Land e.V stiftet seit dieser Zeit die Geldprämien.

 

Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen bedankt sich bei dem Gastgeber und dem Stifter. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wünschen wir viel Erfolg mit den Ideen.

 

(Bildunterschrift: v.R.v.l: Miriam Lockhorn, Saskia Niemöller, Luna Baumgarten (Gewinnerinnen 2. Preis); Martin Scharfe (Gewinner 3. Preis);  h.R.v.l: Janik Schlarmann, Fabian Schlarmann (Gewinner 1. Preis); Frau Prof. Dr. May-Britt Kallenrode (Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück); Reinhard Hoffmann (Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen), Thomas Büdden (Leiter InnovationsCentum ICO), Rolf-Thomas Schneider (Leiter Gründerhaus); Dr. Gerold Holtkamp, Leiter des Wissens- und TechnolgieTRANSFER der Osnabrücker Hochschulen).

Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen prämiert kreative Geschäftsideen

4. Wettbewerb für angehende Unternehmensgründerinnen und -gründer

 

(Osnabrück, 6. Januar 2014) Fernab abstrakter Theorien wurden an der Hochschule Osnabrück unter dem Motto „Suche nach einzigARTigen und andersARTigen Ideen“ neue und kreative Geschäftsideen angehender Unternehmensgründer vorgestellt. An dem Wettbewerb des Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen konnten sowohl Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden als auch Ehemalige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Osnabrücker Hochschulen teilnehmen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Osnabrücker Hochschulen, der Gründerorganisationen aus Stadt und Landkreis sowie der Wirtschaft, wählte nun die drei Gewinner aus.

Erste Preisträger sind Rolf Behrens, Alexei Kolesnikow und Holger Kremer. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück können sich über ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro vom Gründerfonds Osnabrück/Osnabrücker Land e.V.  freuen. Sie lieferten eine optimale Ideenskizze für schnellere und ökonomischere Serviceprozesse. Ihr entwickeltes Videokonferenzsystem unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwender bei industriellen Service-, Wartungs- und Reparaturarbeiten und überzeugt durch die ortsunabhängigen Einsatzmöglichkeiten und eine damit einhergehende Fernbeobachtung
-und Steuerung.

Der zweite Preis in Höhe von 500 Euro ging an Martin Scharfe. Der Fahrzeugtechnik-Student der Hochschule Osnabrück hatte einen fahrbaren, äußerst robusten Roboter, entwickelt. Dieser ferngelenkte Systemträger ist mit einer gebrauchsmustergeschützten Federung ausgestattet und hat dadurch eine enorme Laufruhe selbst in schwierigem Gelände. Ausgestattet mit einer Kamera eröffnet er einen neuen Markt für Sicherheitsunternehmen oder ergänzt festinstallierte Überwachungssysteme von Gebäuden.

Den dritten Preis in Höhe von 250 Euro nahm Carsten Greif entgegen. Greif studiert an der Hochschule Osnabrück Media & Interaction Design. Zusammen mit Martin Möller von der Hochschule  Ostwestfalen-Lippe in Lemgo gestaltete er seine Geschäftsidee getreu dem Motto: Weniger ist Mehr. Sein innovatives Wandboard stellt nur einen „Strich“ an der Wand dar. Die Anmutung ist puristisch – die Form minimalistisch. Dennoch sind sowohl hochwertige Boxen als auch ein Microcontroller mit Bluetooth-Verbindung in das Wandboard integriert.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Entwicklung neuer Geschäftsideen zu fördern. „Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen, wagen den letzten Schritt jedoch oftmals nicht. Bereits zum vierten Mal konnten wir mit diesem Wettbewerb Gründungsabsichten sowie -aktivitäten gezielt unterstützen“, so Reinhard Hoffmann vom Gründerservice der Osnabrücker Hochschulen und Organisator des Wettbewerbs.

Insbesondere an Hochschulen ist ein erhebliches Gründerpotential aufgrund der Nähe zwischen praktischer Anwendung, kreativen Ideen und wissenschaftlicher Expertise vorhanden. „Der Schritt in die Selbständigkeit bedarf eines durchdachten und gut geplanten Rundumblickes. Hinzu kommt die notwendige Prise an Glück, um zur rechten Zeit das richtige Produkt am richtigen Standort anzubieten. Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen bietet neben dem Ideenwettbewerb kompetente Beratung und Hilfestellung für all jene, die mit dem Gedanken an eine Selbständigkeit spielen. Hierzu zählen zum Beispiel die Prüfung der Geschäftsideen auf Anwendbarkeit und Finanzierung sowie eine engmaschige Betreuung zu Beginn der Gründungsphase“, erläutert Hoffmann.

Neue und kreative Ideen sind nicht zuletzt ein Mehrwert für die gesamte Region. Schließlich profitiert der regionale Wirtschaftsraum von den Ideen künftiger Unternehmensgründer. Hierzu zählen nicht nur die prämierten Konzepte, sondern alle Ideen, die Aussicht auf nachhaltige Umsetzung und Erfolg haben. Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen ist deshalb für jede Idee offen und berät die Hochschulangehörigen zu allen Schritten einer Unternehmensgründung.

Bildunterschrift: Die glücklichen Gewinner und die Veranstalter von links: Reinhard Hoffmann (Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen), Rolf-Thomas Schneider (Gründerfond Osnabrück/Osnabrücker Land e.V.), Holger Kremer, Alexei Kolesnikow, Rolf Behrens (1. Preis), Martin Scharfe (2. Preis) und Carsten Greif (3. Preis).

Osnabrücker Jungunternehmer beim GründerCampus Niedersachsen auf ganzer Linie erfolgreich

Vier Start-ups der Hochschule Osnabrück gewinnen Fördersumme von jeweils 18.000 Euro

(Osnabrück, 6. Januar 2014) Unter dem Motto „Von der Idee zur eigenen Firma“ werden durch den GründerCampus Niedersachsen technologieorientierte und hochinnovative Unternehmensgründungen aus den Hochschulen des Landes gefördert und jährlich ausgezeichnet. Vier Ideen von Studierenden und Absolventen der Hochschule Osnabrück haben die Jury vollends überzeugt und zählen zu den nun bekanntgegebenen Preisträgern. Unterstützt wurden sie vom Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen: „Damit sind in dieser Runde so viele Osnabrücker Start-ups prämiert worden wie nie zuvor“, betont Reinhard Hoffmann, der die Gründer bei der Einreichung der Geschäftspläne und der Präsentationsunterlagen beraten und begleitet hat.

Von allen eingereichten Geschäftsideen aus den Hochschulen Niedersachsens wurden nur 20 Gründerteams zur Präsentation nach Hannover eingeladen. Die Jungunternehmer haben dort ihre Geschäftspläne vor einer ausgewählten Jury präsentiert. Die Jury bewertete Kriterien wie Innovationsgehalt, Marktchancen, Kundennutzen und Finanzierungskonzept und entschied letztendlich über die Förderung. Die Zuwendung zur Gründung für die Osnabrücker Jungunternehmer beläuft sich auf jeweils 18.000 Euro, die für den Aufbau und Betrieb des Unternehmens eingesetzt werden sollen. Alle vier Osnabrücker Unternehmerteams haben gemeinsam, dass sie an der Hochschule Osnabrück studieren oder studiert haben und ihr Wissen gleich nach dem Studium als Existenzgründer umgesetzt haben. Die Fördersumme ermöglicht ihnen jetzt die Festigung der Marktpositionen und weiteres Wachstum.

Die beiden Jungunternehmer Daniel Mentrup und Simon Kerssen haben sich während ihres Studiums der Elektrotechnik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Hochschule Osnabrück kennengelernt und sind die Gründer der „iotec GmbH“. Sie zählen bereits knapp zwei Jahre nach der Gründung sechs Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt und bearbeitet technologische Aufgaben im Umfeld der Landtechnik. In diesem Bereich verfügt es über Erfahrungen in der Programmierung von Plug-ins  und die Entwicklung von Hardware-Apps für die autonome Roboterplattform BoniRob.

„marsch-systems“ ist der Name eines jungen Unternehmens rund um den Firmengründer Martin Scharfe. Der Fahrzeugtechnik-Student der Hochschule Osnabrück hat eine fahrbare Roboterplattform mit modularem Aufbau entwickelt. Der ferngelenkte Systemträger hat durch seine spezielle Federung selbst in schwierigem Gelände eine enorme Laufruhe und gewährleistet somit einen vorsichtigen Transport von Proben und garantiert eine ruhige Kameraführung. Damit eröffnet er einen neuen Markt für Sicherheitsunter-nehmen oder ergänzt das festinstallierte Überwachungssystem von Gebäuden.

Johann-Michael Claßen studiert zwar noch am Campus Haste der Hochschule Osnabrück den Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, hat aber bereits vor einem Jahr  die Wurstwaren-Manufaktur „GOOSIES“ aufgebaut.Wir nehmen es genau, meinen es ehrlich und setzen deshalb in unseren Gänseprodukten ausschließlich 100 Prozent Gänsefleisch ein und verzichten auf Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, Emulgatoren, künstliche Aromen und Farbstoffe.“ Zudem berücksichtigt ihre Geschäftsidee gleich mehrere Megatrends: Nachhaltigkeit, Individualisierung sowie die Rückbesinnung zur Regionalität.

Der vierte Gewinner ist Marcel Gieske. Für das Produkt „Magic Bad – die Tür in der Badewanne“ hat der Gründer das alleinige Recht zur Vermarktung in Deutschland erworben. Die Badewannentür erspart einen Badewannenlift und eine Einstiegshilfe fürs Bad, erhöht aber auch die Sicherheit im Bad für Senioren, Behinderte, Familien mit Kindern und Hundebesitzer. Das Geschäftsmodell seines Unternehmens ist die Gewinnung von regionalen Lizenznehmern sowie die Vermittlung und der Vertrieb dieses patentrechtlich geschützten innovativen Produktes. Gieske hat zuvor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Betriebswirtschaft dual studiert.

Dass der Erfolg der vier Osnabrücker Gründerteams kein Glück war, sondern auf eine gute und professionelle Vorbereitung und Präsentation zurückzuführen ist, verdeutlicht Reinhard Hoffmann: „Diese vier Gründer haben sich den Preis verdient, denn es steckte erheblicher Aufwand in der Erarbeitung des Geschäftsplans und intensive Vorbereitung, überzeugend zu präsentieren und den kritischen Fragen der Jury fachgerechte Antworten zu geben.“ Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen gratuliert allen Gewinnern und wünscht mit der Förderung schnelles und gesundes Wachstum.

 

Workshopreihe „Existenzgründung aus den Osnabrücker Hochschulen“ erfolgreich abgeschlossen

Die Universität und Hochschule Osnabrück bieten nicht nur eine qualitativ hochwertige Lehre und Forschung an, sondern unterstützen und fördern explizit auch Existenzgründungen von Studierenden und Wissenschaftlern. Jedes Semester wird die Workshopreihe „Existenzgründung aus den Osnabrücker Hochschulen“ vom Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Gründerhaus angeboten.

Am 11. Juni 2013 fand die zehnte Veranstaltung dieser Art statt. Beim „Business Lunch“, als letztes Modul dieser Reihe, hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Prof. Dr. Lehmann, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Osnabrück, begrüßte die TeilnehmerInnen und betonte, dass Existenzgründer und Existenzgründerinnen für jede Region eine der wichtigsten Ressourcen sind. Dr. Holtkamp von der Technologiekontaktstelle der Osnabrücker Hochschulen fasste zusammen, welche Möglichkeiten der Wissenstransfer aus den Hochschulen den GründerInnen zum Markteintritt und Kontaktaufbau bietet. Das neue Technologie- und GründerCentrum ICO, das ab Anfang des Jahres 2014 bezugsfertig sein soll, wurde von Frau Theißen vorgestellt und den zukünftigen UnternehmerInnen als Firmensitz angeboten. „Die unmittelbare Nähe zum Campus am Westerberg, die direkte Nähe zur Technologiekontaktstelle als Nachbarn im ICO wird der ideale Standort für alle innovativen Start-Ups in der Region werden“, so Frau Theißen. Der Inhaber der Firma iotec electronic solutions, Herr Mentrup, rundete mit seinem Erfahrungsbericht „Von der (Forschungs-)Idee und was daraus entstehen kann“ den Vortragsteil ab. Herr Mentrup, der als Studierender vor Jahren bereits an den Workshops teilnahm, verdeutlichte in seiner Präsentation, dass für ihn die gründliche Vorbereitung und die Erstellung seines Businessplans wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Existenzgründung sind.

Durch die Beschäftigung mit dem Thema Gründung wurden gleichzeitig auch noch wichtige Zusatzqualifikationen vermittelt. In allen Workshops stand unternehmerisches Denken und Handeln neben der Vermittlung von fundiertem Wissen im Mittelpunkt. Selbst wenn sich herausstellt, dass man nicht der Unternehmertyp ist oder nicht als Selbständige den Weg nach dem Studium beschreitet, so geben die gewonnen Erkenntnisse vielleicht den Zuschlag für eine Anstellung. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die die gesamte Workshopreihe besucht haben, erhielten zum Abschluss noch ein Zertifikat aus den Händen von Reinhard Hoffmann, Gründungsberater und Gründercoach der Osnabrücker Hochschulen. Nach so vielen Informationen schloss sich der Business Lunch mit einem kleinen Imbiss an. Diese Zeit nutzten die Studierenden und Wissenschaftler/innen aber nicht nur als Arbeitsessen, sondern zum Kontaktaufbau bzw. der Vertiefung zwischen potentiellen Gründer und Gründerinnen.

Die Workshops, die wieder im Wintersemester (November/Dezember 2013) angeboten werden, geben einen umfassenden Überblick über die Chancen und Risiken der Unternehmensgründung. Neben den grundsätzlichen Informationen bieten die Veranstaltungen auch ausreichend Raum für Fragen und zum Ideenaustausch.