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Kontakt

Ursula Butzke
Tel.: 0541 / 969-2050
E-Mail

Messen

Der Wissens- und Technologie-Transfer organisiert die Teilnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Osnabrücker Hochschulen an den beiden großen Hannover Messen sowie weiteren bedeutenden Veranstaltungen.

 

Bevorstehende Messen

 

Vergangene Messeauftritte

WTT begleitet die Teams von Prof. Hofmann, Prof. Dr. Brinkmeier zur CeBIT 2018

CeBit vom 12.-15.06.2018, Halle 16

  • Zusammen mit seinem Team stellt Prof. Dr. Brinkmeier von der Universität Osnabrück das Projekt "CodeUp: Informatik lernen" vor. Speziell an Unterrichtsbedingungen angepasst, kann die E-Learning App "CodeUp" den Informatikunterricht digital und nachhaltig gestalten und auf individuelle Bedürfnisse der Schüler eingehen. Die Applikation stellt Lehrern und Schülern eine virtuelle Lernumgebung zur Verfügung und macht das "Lernen" zu einem Gruppenerlebnis. Die E-Learning App geht hierbei individuell auf die Lernbedürfnisse von Schülern ein. 
  • Das Team um Herrn Prof. Hofmann von der Hochschule Osnabrück präsentiert das Exponat "Industrial Design supported by DigitalProcesses". Anhand des Messeequipments soll den Messebesuchern die digitale Prozesskette aufgezeigt und die Methodik des Industrial Designs erlebbar gemacht werden.  Zum Ausstellungsequipment gehören neben einem 3D Drucker, einem 3D Scanner auch eine VirtualReality Anlage und ein Hochleistungs-PC. Ferner werden studentische Projekte und Prototypen ausgestellt.

WTT begleitet die Teams um Prof. Dr. Imlau und Prof. Dr. Westerkamp sowie das Osnabrücker Start-Up Bitnamic auf die Hannover-Messe 2018

Hannover-Messe vom 23.-27.04.2018, Halle 2, Stand A08.

Von der Mensch-Roboter-Kollaboration über konstruktionsflexible optomechanische und photometrische Komponenten bis hin zu Smart-Service-Lösungen durch Augmented Reality (AR) die Teams aus Wissenschaftlern der Universität und der Hochschule Osnabrück sowie das Startup Bitnamic halten für Messebesucher der Hannover-Messe spannende Konzepte, Problemlösungen und Forschungserkenntnisse bereit:

  • Das Team um Prof. Dr. Imlau vom Fachbereich Physik der Universität Osnabrück stellt sein Projekt "myphtonics: Open Source Komponenten für die Photonik" vor. Gezeigt werden optomechanische und photometrische Komponenten, die auf Basis einer hohen Flexibilität für das Rapid Prototyping in der Photonik ausgezeichnet sind, sich für Lehr- und Lernzwecke eignen und als Open Source Hardware zur Verfügung gestellt werden. Das Team von Wissenschaftlern der Universität Osnabrück strebt hierdurch eine deutlich höhere Konstruktions-Flexibilität von optomechanischen und photometrischen Komponenten an, die kommerzielle Systemlösungen nicht bieten können.
  • Prof. Dr. Westerkamp stellt auf der Hannover Messe zusammen mit seinem Team (Prof. Dr. Lampe, Prof. Dr. Rokossa) das Exponat "Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in Smart Factory" vor. Die drei Wissenschaftler vom Kompetenzzentrum 4.0 der Hochschule Osnabrück demonstrieren im Simulator und anhand einer Mercedes E-Klasse, wie die Montage eines Fahrzeugscheinwerfers durch das Zusammenwirken von Mensch und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitsraum umgesetzt werden kann. Insbesondere die zeitgleiche Interaktion beider "Akteure" verlangt detailliert aufeinander abgestimmte Planungsschritte, damit die sicherheitsorientierte Montage erfolgreich und effizient umgesetzt werden kann.
  • Das Unternehmen Bitnamic zeigt Augmented Reality (AR) und Remote- Service durch das System "Remote Maintenance Assistance" (RMA). Auf Grund der steigenden Komplexität von Maschinen und Produktionsanlagen wächst weltweit der Bedarf an Spezialkenntnissen und Expertenwissen. Im Inspektionsfall ist es deshalb oft unmöglich, einen Techniker mit dem benötigten Wissen ohne Stillstandszeiten und Reisekosten zu bekommen. Das Startup Bitnamic, springt genau in dieses Defizit und schließt die Lücke durch passgenaue Smart-Service-Lösungen für die Industrie. Auf der Hannover Messe demonstriert das Startup ein entsprechendes Automatisierungsmodell: Messebesucher versetzen sich hierbei in die Lage eines Servicemitarbeiters und steuern die technischen Prozesse unter Hinzuschaltung eines sich in der Ferne befindenden Expertens.

WTT begleitet Universität und Hochschule auf Cebit 2017

Der WTT begleitet auch 2017 die Universität und Hochschule Osnabrück auf den großen Messen des Landes.

Vom 20.-24. März 2017 sind beide Hochschulen auf der Cebit vertreten.

Prof. Dr. König (Cognitive Science, Universität Osnabrück) stellt im Projekt Scicovery – Design, Record, Analyze eine onlinebasierte Softwarelösung für psychologische Studien im wissenschaftlichen Bereich sowie Markt- und Produktstudien vor. Durch aktuelle Fortschritte in der Informationstechnologie besteht die Möglichkeit, die Software direkt im Browser in hoher Qualität anzubieten. Studiendesign, Datenerhebung und Datenanalyse sind vereint in einer Anwendung und werden mit den Fähigkeiten einer Onlineplattform kombiniert. Das bietet sowohl Wissenschaftlern als auch Markt- und Produktforschern enorme Vorteile, wie höheres Datenvolumen, geringere Kosten für Laborausstattung oder den schnellen Austausch von Studiendesigns. Die onlinebasierte Softwarelösung bietet durchschlagende quantitative, qualitative und finanzielle Vorteile.

Für die Hochschule Osnabrück werden Prof. Hofmann und Prof. Dr. Westerkamp vertreten sein.

Mit dem Projekt DFS-Concept Desk möchte das Team um Prof. Hofmann (Industrial Design, Hochschule Osnabrück) die Arbeitsbelastung von Fluglotsen reduzieren. Das System integriert zahlreiche technische Anzeige- und Interaktionssysteme in einem homogenen Arbeitsplatzkonzept im Hochsicherheitsumfeld. Das System besteht aus zwei Displays, von denen das horizontale Display als Multitouchdisplay ausgestattet ist. Das gesamte System wird über TouchInput bedient, und integriert alle bisher über separate HMI dargestellten Inhalte in einer homogenen Interaktionsmethodik. Das DFS-Concept Desk definiert die Kommunikation und Interaktion zwischen Fluglotsen und dem Flugverkehr in neuartiger Art und revolutionärer Weise. Es erhöht die Effizienz der Interaktion zwischen Fluglotsen und Flugverkehr. Durch das System wird die Arbeitsbelastung der Lotsen massive reduziert, da es eine konsistente Interaktionslandschaft präsentiert. Das System ermöglicht eine produktive Interaktion ohne den Lotsen von seiner primären Arbeit durch kombinatorische Arbeit abzulenken.

Datenbrillen und Koppelungs-Gateways in Industrie 4.0 sind das Thema von Prof. Westerkamp (Informatik, Hochschule Osnabrück). Gemeinsam mit dem Start-Up-Unternehmen Bitnamic zeigt die Hochschule Augmented Reality und Remote-Service mit Hilfe von Datenbrillen. Vor Ort wird ein Automatisierungsmodell (Hochregallager, Roboter) aufgebaut. Vor dem Modell werden die Besucher mit einer VIOS-Datenbrille stehen. Aus der Ferne (ggf. über Mobilfunk) erhalten die Nutzer Hinweise und Instruktionen, um einen technischen Ablauf zu steuern. Dabei werden ein am Laborbereich entwickeltes Industrie-4.0-Gateway, Anlageninformationen und ergänzende Sensordaten in das Szenario integriert, ohne dass ein Eingriff in das lokale Unternehmensnetz benötigt wird. Videoübertragung und die Sprechverbindung werden über das VIOS-Remote-Service-System hergestellt. VIOS ist in Forschungsprojekten der Hochschule Osnabrück entstanden und wird seit zwei Jahren vom Hochschul-Spin-Off Bitnamic weiterentwickelt. Das System ist mit der Datenbrille bereits  in verschiedenen produzierenden Branchen im Einsatz.

Der WTT ist mit der Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe 2017

WTT begleitet Hochschule Osnabrück auf Hannover Messe

Der WTT ist im April auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover zu Gast und begleitet die Exponate der Hochschule Osnabrück. Vom 24.04-28.04.2017 werden drei Exponate ausgestellt:

Prof. Hofmann aus der Fakultät IuI (Industrial Design) stellt das Projekt SIG c|touch 2.0 vor. Darin geht es um ein Human Machine Interface (HMI)  für Abfüllanlagen in der Lebensmittelindustrie. In dem Projekt wird die Konzeption eines neuen HMI dargestellt und zugleich die Fähigkeit der Hochschule Osnabrück demonstriert, ein derartiges Projekt bis zur Serienreife zu begleiten. Das Projekt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. für das Design.  Die Besucher können per Touch-Funktion das Exponat bedienen. Optimierte HMI sind insbesondere vor dem Hintergrund der Industrie4.0-Thematik und -erfordernisse von großer Bedeutung.

In einem weiteren Projekt wird Prof. Nehls aus dem Labor für Interaktionsdesign der Fakultät IuI sich der Problematik der ergonomischen Fehlhaltung widmen. Das Projekt mit dem Titel „Sensed - Der Stuhl und die Lampe“ beinhaltet ein interaktives System, welches durch die Bewegung der Lampe auf eine etwaige Fehlhaltung des Sitzenden hinweist. Die Lampe fungiert dabei als Ambient Device, also eine Art dezente Informationsquelle, die den Menschen auf ergonomisches Verbesserungspotential hinweist. Durch die Beobachtung der Lampe aus dem Blickwinkel und die dadurch gespiegelte aktuelle Körperhaltung kann man quasi automatisch die Sitzhaltung verbessern, ohne sich intensiv damit auseinandersetzen zu müssen.

Prof. Pfisterer aus dem Kompetenzzentrum Elektronik und Antriebstechnik (KEA) der Hochschule Osnabrück präsentiert das Projekt „Lokale Smart Grids“, kurz LokSmart. Darin geht es um das Kernthema einer nachhaltigen und intelligenten als auch dezentralisierten Energieversorgung. Das Projekt realisiert zum ersten mal die Umsetzung eines Smart Grid auf lokaler Ebene mit allen dafür relevanten und konstituierenden Komponenten. Dazu zählen Einheiten zur Erzeugung elektrischer Energie, deren Verteilung und auch Speicherung. Eine bidirektionale Koppelung des lokalen Smart Grids mit Elektrofahrzeugen ermöglicht eine optimale Kombination von stationärer Energieversorgung mit individueller Mobilität sowie gewerblichem Lieferverkehr. Vor Ort werden alle Komponenten eines lokalen Smart Grids gezeigt. Anwesend sein wird auch ein großer VW-Bus mit elektrischem Antrieb. Eine bi-direktionale Schnellladesäule wird neben dem VW-Bus die Koppelung der Mobilität mit dem lokalen Smart Grid veranschaulichen. Eventuell wird auch ein elektrischer Wechselspannungsspeicher gezeigt, was eine Weltprämiere wäre. Bislang bekannt sind vornehmlich Gleichspannungsspeicher. Ein solcher Speicher würde eine gesonderte Transformation einer Gleichspannung von der Batterie in eine Wechselspannung nicht mehr erforderlich machen und somit signifikant die Speichereffizienz einer Batterie erhöhen.